Chico austriaco II
April - Juli 2005 Praktikum in Santiago de Chile
Nachdem ich den Süden verlassen habe beziehe ich mein Zimmer in meiner WG in Providencia. Meine neuen Mitbewohner: Myrna (Chile), Santiago (Chile), Eider (Spanien), Lucien (Schweiz). Am Tag nach meine Einzug gehts auch schon mit dem Praktikum bei Latitud90 los. Der Arbeitsweg offenbart sich als ziemlich Odysse ... jeden Tag 1 Stunde im öffentlichen Verkehr dieser Smog verseuchten 6 Millionenmetropole.
Nachdem ich den Süden verlassen habe beziehe ich mein Zimmer in meiner WG in Providencia. Meine neuen Mitbewohner: Myrna (Chile), Santiago (Chile), Eider (Spanien), Lucien (Schweiz). Am Tag nach meine Einzug gehts auch schon mit dem Praktikum bei Latitud90 los. Der Arbeitsweg offenbart sich als ziemlich Odysse ... jeden Tag 1 Stunde im öffentlichen Verkehr dieser Smog verseuchten 6 Millionenmetropole. Da alle anderen in der WG Studenten sind gibt es viele kurze Nächte. Im Gegenzug dafür aber viele lustige Feste und viele viele neue Bekanntschaften vor allem mit Chilenen. Da Eider und Lucien auch noch nicht viel in Chile unterwegs waren reisen wir gemeinsam die Küste entland und machen auch die Gegend nördlich von Santiago unsicher. Aber natürlich vor allem Santiago de Chile selbst erlebe ich während dieser 3 Monate hautnah. Hier ein Blick auf einen Teil der Stadt vom Cerro San Cristobal:

Highlights:
Unser Roadtrip entlang der Pazifikküste bei dem wir Mitten in die San Pedro y San Pablo Feierlichkeiten der einzelnen Fischerdörfer geraten (siehe Foto links) Irgenwann kapitulieren wir auch und verzichten darauf im Stau herumzustehen, parken unser Auto und mischen uns unter die bunte Menge.Ski fahren in den Anden. Gemeinsam mit Anna aus meiner Firma, ihrer schweizer Freundin Ursina und meinem Bekannten Christop geht es auf ins Skigebiet El Colorado. Ein wirklich cooler (wenn auch äusserst kalter) Skitag ... und das im Juni in Südamerika ...
Viele viele gemeinsame Auslfüge: unter anderem der Besuch bei Willy auf seiner Avocado und Zitronenplantage. Der Trip zu einem der Häuser des chilenischen Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda auf der Isla Negra und anschliessend der absolut faszinierendste Sonnenuntergang über dem Pazifik.Und natürlich nicht zu vergessen: der WG Ausflug nach Mendoza/Argentinien. Eine wirklich
lustige Andenüberquerung mit einem gemieteten Kleinbus bringt uns nach Mendoza. Und Argentinien ist wirklich ein Wahnsinn. Es ist billig, es ist grün, es gibt guten Wein, Mate an jeder Ecke (Foto links) und bei jeder Gelegenheit. Lucien kennt argentinische Studenten in Mendoza und so werden wir zu einem Asado eingeladen - genial! Achja, eine weitere argentinische Eigenheit: Fleisch zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendessen.
lustige Andenüberquerung mit einem gemieteten Kleinbus bringt uns nach Mendoza. Und Argentinien ist wirklich ein Wahnsinn. Es ist billig, es ist grün, es gibt guten Wein, Mate an jeder Ecke (Foto links) und bei jeder Gelegenheit. Lucien kennt argentinische Studenten in Mendoza und so werden wir zu einem Asado eingeladen - genial! Achja, eine weitere argentinische Eigenheit: Fleisch zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendessen. Mein zweiter Argentinienbesuch führt mich gemeinsam mit meinem Co-Praktikanten Simon (einem Franzosen aus der Bretagne) mit dem Flugzeug nach Buenos Aires. Und hier bestätigt sich mein erster Eindruck von Argentinien. Ein unglaubliches Land ... Buenos Aires überwältigt vor allem mit seinen 15 Millionen Einwohnern und der Tatsache, dass es trotzdem einen unglaublichen Charme hat. Der europäische Einfluss ist hier total spürbar, das Leben nach wie vor extrem günstig, das Essen unglaublich (diese Steaks werde ich nicht vergessen ...). Wir touren also für ein paar Tage die Stadt, treffen Eider die gerade auf Argentinienrundreise ist und besuchen das Teatro Colon, geniessen das Nachtleben, den Tango und versuchen nahtürlich auch die (angeblich) breiteste Strasse der Welt 'Avenida 9 de Julio' auf einmal zu überqueren. Was uns aber natürlich aufgrund der ca. 15 - 18 Spuren nicht gelingt ....
Aber wie immer vergeht auch die schönste Zeit und ich muss sagen ich habe mich nach 3 Monaten Praktikum dann schon sehr auf die Ankunft von Birigt und Philipp gefreut. Die beiden sind nach einem ungewollten Zwischenstop in Madrid letztlich gut bei mir in Santiago angekommen und wir sind ein 2 wöchiges Reiseabenteuer gestartet.
Zuerst gehts von Santiago aus per Bus nach Valparaiso um dort im J-Cruz die wohl beste Chorillana zu essen. Von "Valpo" aus nehmen wir am Nachmittag den nächsten Bus in den Norden und verbringen also bis San Pedro de Atacama geschlagene 17 Stunden im Bus. Man möchte aber nicht glauben wie angenehm die Reise eigentlich ist: im Semi Cama liegt und schläft man wirklich ganz gut und das Boardservice bietet Videofilme, warmes Essen und Getränke (alles inklusive)
In der Wüstenoase San Pedro sind wir schon so weit im Norden, dass die Sonne warm ist: T-Shirt Wetter!! Ich sauge die ersten warmen Sonnenstrahlen seit langem auf und wir organisieren uns ein echt super Programm. Wanderung durch die Wüste Kari und durch das Valle de la Luna - wo wir über eine riesige Sanddüne einen Berg erreichen von dem aus wir den Sonnenuntergang sehen.
Von San Pedro aus geht es weiter nach Bolivien. Unser 5 Tagestrip bietet wirklich alles was man sich nur vorstellen kann: einen Fahrer, Koch, Mechaniker, Tourguide und trinkenden, Kokablätter kauenden Bolivianer in Personalunion - Severino; Nächtigungen in den schlichtesten Hütten bei bis zu -10 Grad; Besuch von Lamas im Haus, Lama zum Abendessen; eine Nächtigung in einem Hotel das zu 100% aus Salz gebaut wurde; ein Tag in der grössten Salzwüste der Welt - dem Salar de Uyuni; äusserst beschränkte Stromversorgung (2h pro Abend - meist durch Strom aus Dieselgeneratoren die im Hof stehen); 2 geplatzte Reifen mitten in der Wüste; baden in heissen Quellen mitten in der Wildnis; Spazierengehen auf 4.870m und Übernachten auf 4.200m bescheren uns Kopfweh und manchmal ein flaues Gefühl im Magen; zum Abschluss erleben wir mit Severino unserem Fahrer noch die bolivianischen Nationalfeirtagsfeierlichkeiten bevor es von Uyuni noch zurück nach Chile geht!
Zuerst gehts von Santiago aus per Bus nach Valparaiso um dort im J-Cruz die wohl beste Chorillana zu essen. Von "Valpo" aus nehmen wir am Nachmittag den nächsten Bus in den Norden und verbringen also bis San Pedro de Atacama geschlagene 17 Stunden im Bus. Man möchte aber nicht glauben wie angenehm die Reise eigentlich ist: im Semi Cama liegt und schläft man wirklich ganz gut und das Boardservice bietet Videofilme, warmes Essen und Getränke (alles inklusive)
In der Wüstenoase San Pedro sind wir schon so weit im Norden, dass die Sonne warm ist: T-Shirt Wetter!! Ich sauge die ersten warmen Sonnenstrahlen seit langem auf und wir organisieren uns ein echt super Programm. Wanderung durch die Wüste Kari und durch das Valle de la Luna - wo wir über eine riesige Sanddüne einen Berg erreichen von dem aus wir den Sonnenuntergang sehen.
Von San Pedro aus geht es weiter nach Bolivien. Unser 5 Tagestrip bietet wirklich alles was man sich nur vorstellen kann: einen Fahrer, Koch, Mechaniker, Tourguide und trinkenden, Kokablätter kauenden Bolivianer in Personalunion - Severino; Nächtigungen in den schlichtesten Hütten bei bis zu -10 Grad; Besuch von Lamas im Haus, Lama zum Abendessen; eine Nächtigung in einem Hotel das zu 100% aus Salz gebaut wurde; ein Tag in der grössten Salzwüste der Welt - dem Salar de Uyuni; äusserst beschränkte Stromversorgung (2h pro Abend - meist durch Strom aus Dieselgeneratoren die im Hof stehen); 2 geplatzte Reifen mitten in der Wüste; baden in heissen Quellen mitten in der Wildnis; Spazierengehen auf 4.870m und Übernachten auf 4.200m bescheren uns Kopfweh und manchmal ein flaues Gefühl im Magen; zum Abschluss erleben wir mit Severino unserem Fahrer noch die bolivianischen Nationalfeirtagsfeierlichkeiten bevor es von Uyuni noch zurück nach Chile geht!
Fotos v.l.: Bolivianisches Altiplano; im Salar Uyuni; Start per Jeep nach Bolivien
Unser Trip führt uns nun noch über La Serena (jaja - die Pisco Brennereien durften nicht fehlen) nach Santiago zurück wo wir noch einiges in der Stadt unternehmen bevor wir unseren Abschied in Santiago mit einem letzten Asado in der WG Antonio Varas 999 feiern.
Am 13. August begleitet uns dann die gesammelte WG zum Flughafen. Philipp und Birgit starten in Richtung Europa. Für mich geht es via Peru und Costa Rica in die USA wo schon der Sommer und weiter Reisen auf mich warten.
Am 13. August begleitet uns dann die gesammelte WG zum Flughafen. Philipp und Birgit starten in Richtung Europa. Für mich geht es via Peru und Costa Rica in die USA wo schon der Sommer und weiter Reisen auf mich warten.




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