Chico austriaco I
Die 2 Wochen Sprachkurs im Süden Chiles helfen mir aber doch ein bisschen und schön langsam komme ich in die Sprache hinein. Als ich Puert Montt wieder verlasse um meine WG in Santiago zu beziehen und mein Praktikum bei Latitud90 zu beginnen schaffe ich es zumindest schon meine Buskarten zu kaufen und nach dem Weg zu fragen. Als ich Puerto Montt verlasse bin ich voller Eindrücke: tiefgrüne Wälder, der Pazifik, die Berge Patagoniens im Abendrot, ein großteils armes Volk das aber so aufgeweckt ist, dass ein Spaziergang über den Mark zum Abenteuer wird.
Ebenfalls eine ziemlich einschneidende Erfahrung: mit meiner Haarfarbe erhält so mancher Auslfug den Beigeschmack eines Trips als Alien. Einige der Menschen (vor allem jenes Kind im Supermarkt in Puerto Montt, welches vor lauter schauen kerzengerade in ein Dosenregal gelaufen ist) dürften noch nicht oft einen so blonden Menschen gesehen haben wie mich. Vor allem in den ersten Wochen (auch noch in Santiago) ist das ein unangenehmes Gefühl. In der U-Bahn in der Früh als einziger in einem ganzen Wagon blond zu sein ist nicht gerade prickeln. Ein U-Bahn Wagon voller starrender Chilenen um 8:30 in der Früh ist eben gewöhnungsbedürftig.
(Fotos v.l.: Vulkan Osorno, Markt in Angelmo, Küche und Klassenzimmer im Casa Perla)





1 Comments:
Hoi,
spannend gehts auch weiter ;-) Bin endlich dazugekommen so einiges an getippse nachzuholen und bin nun im hier und jetzt gelandet!
Lg, freu mich schon auf SA!
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